Tag: Zensursula

Starke Familie – Wohnen für Hilfe

Posted by – 12. Juli 2009

Isotopp schreibt über unsere Familienministerin, die sich gerade von einer Studie der Robert-Bosch Stiftung distanziert.

Laut Spiegel Online gehen der Ministerin die Vorschläge wohl zu weit.

Die Experten empfehlen die umfassenden staatlichen Sicherungssysteme teilweise durch mehr bürgerschaftliches und privates Engagement zu entlasten. Weiter plädieren die Gutachter für mehr Rechte alternativer Lebensformen. Die Kommission schlägt etwa vor, die sogenannte Schwulenehe auch auf andere Partnerschaftsmodelle auszudehnen. Dieser Rechtsrahmen könne beispielsweise für „zusammenlebende Alte sinnvoll sein, die bereit sind, einander zu pflegen“, heißt es in der Studie.

Hier bei uns im Saarland ist die CDU wohl pragmatischer. Hier gibt es ein Projekt Studierenden eine günstige Möglichkeit zum Wohnen zu verschaffen. Die Studierenden sollen für eine unentgeltliche Unterbringung im Haushalt helfen:

Die Idee des Projekts ist simpel: Ein Student wohnt mietfrei im Haus eines Seniors. Ist zum Beispiel das Zimmer 15 Quadratmeter groß, so muss er pro Monat 15 Hilfsstunden für den älteren Vermieter ableisten. Das generationenverbindende Projekt „Wohnen für Hilfe“ wurde jetzt gestartet und richtet sich an Studenten der Uniklinik in Homburg und der Uni in Saarbrücken. Vorgestellt hat das Wohnprojekt der saarländische Gesundheitsminister Gerhard Vigener gestern an der Uni in Saarbrücken zusammen mit den Partnern Studentenwerk im Saarland und dem Landesseniorenbeirat des Saarlandes.

Wenn Prüfungen anstehen, können die zu leistenden Stunden wohl aufgehoben oder aufgeschoben werden. Anmelden kann man sich auf der Homepage des Projekts www.wohnen-hilfe.de oder unter der Rufnummer (0681)3 02 31 32.

Wo man singt,

Posted by – 22. Juni 2009

dort lasse dich ruhig nieder, denn böse Menschen kennen keine Lieder:

httpv://www.youtube.com/watch?v=ftpKJJqphlo

Das Eröffnungsbild vor dem Start des Videos stammt übrigens vom Cover des Albums Piece of Mind.

Ganz aktuell und wohl auch ganz bewusst als lässig leichter Pop-Song, zum im Radio wünschen:

httpv://www.youtube.com/watch?v=O4vbdusj7Pk

Jetzt kann der Sommer ja kommen.

Ursula, Medienstar

Posted by – 9. Mai 2009

Wenn man von etwas nichts versteht, sollte man einen Fachmann fragen. Ich verstehe von Medien nicht viel. Ich kenne mich allerdings recht gut mit Computern und dem Internet aus. Insbesondere verstehe ich, warum die geplante ‚Internet-Sperre‘ nicht funktionieren kann. Dazu ist aber bereits viel geschrieben worden.

Zurück zu den Medien. Da ich von Medien ungefähr so viel verstehe wie Frau von der Leyen vom Internet, schaue ich mir immer wieder gerne ZAPP das Medienmagazin vom NDR an. Die scheinen etwas von Medien zu verstehen und haben sich dem Thema von der Leyen mal von dieser Seite aus angenommen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=4bho19Rvoso

Besonderes fasziniert hat mich der Umgang der MinisterInnen untereinander. Was muss da hinter den verschlossenen Türen erst los sein? Ich glaube auch nicht mehr daran, dass Frau von der Leyen das Internet zensieren möchte. Vermutlich möchten dies andere Leute (irgendwelche ‚Berater‘), die Frau von der Leyen ihre ‚Internet-Sperre‘ nicht ausreden.

Frau von der Leyen geht es, meiner Meinung nach, einzig um ihre mediale Wahrnehmung. Die Wähler sollen sie und die CDU als aktive und positive Kraft wahrnehmen und ihnen bei der Wahl ihre Stimmen geben. Dabei sollten wir sie „unterstützen“. Demokratie lebt ja von der Bereitschaft ihrer Bürger zu sagen was sie wollen.

Wenn man nicht möchte, dass Frau von der Leyen aus ihren Eskapaden auch noch Kapital schlägt und wiedergewählt wird, sollte man sich an einer Petition im Deutschen Bundestag beteiligen, die im Moment läuft. Die Petition wurde bereits von über 60.000 Bürgern unterzeichnet, und Ziel ist es (laut Spreeblick) mit über 128.193 Unterzeichnern den alten Rekord (Petition zur „Halbierung der Besteuerung von Diesel und Benzin“) zu brechen.

Um sich an der Petition zu beteiligen

  1. Muss man sich hier beim Bundestag registrieren. Dann erhält man eine E-Mail mit einen Aktivierungslink, auf den man klicken muss.
  2. Jetzt geht man zur Petition und klickt auf „Mitzeichnen“
  3. Fertig

So einfach kann die Beteiligung an demokratischer Willensbildung sein.