Tag: Linux

Gelesen, KW33

Posted by – 20. August 2012

Das Ende der offenen Plattform

Twitter hat eine neue API um das geänderte Geschäftsmodell durchzusetzen. Betroffen sind vor allem Applikationen die mehr als eine Plattform unterstützen. Die meisten Nutzer dürften meiner Meinung nach von der Änderung aber nichts bemerken und bei Twitter bleiben.

IMF Says Bailouts Iceland-Style Hold Lessons in Crisis Times

Der Internationale Währungsfonds ist überrascht. Mit der Entscheidung nicht für seine Banken zu haften hat zu einer ‚überraschend‘ guten wirtschaftlichen Erholung geführt.

„Biokraftstoff E10 hat nie funktioniert“

Es kommt wieder Bewegung in die Diskussion über Kraftstoff aus Lebensmitteln. Insbesondere die Belastung des Getreidemarktes führt zu Preissteigerungen die von ärmeren Ländern nicht mehr bezahlt werden können. Hoffentlich werden die Subventionen für den Quatsch bald wieder abgeschafft.

Use the Magic SysRq Key on Linux to Fix Frozen X Servers, Cleanly Reboot, and Run Other Low-Level Commands

Damit man es weiß, wenn man es braucht.

BitSwitcher am Wochenende

Posted by – 5. September 2010

Dieses Wochenende wollte ich mich um meinen Router kümmern. Ich habe hier einen Speedport W500V. Der Funktionsumfang der original Firmware reicht mir natürlich nicht. Insbesondere möchte ich einen OpenVPN Server betreiben. Mit BitSwitcher gibt es eine privat weiterentwickelte Firmware die genau dies bietet. Dieses Wochenende wollte ich die aktuelle Version von BitSwitcher installieren.

Installation und Inbetriebnahme war problemlos. Das war am Samstag. Am Sonntag ging das Internet nicht. Ein Blick auf den Router brachte die Erklärung. Der Router konnte irgendwie nicht die PPP-Verbindung zum Provider aufbauen, wenn diese nach 24 Stunden zwangsgetrennt wurde. Das Problem mit ppp_reconnect/restart ist aber schon bekannt.

Ich habe mich dann doch für die alte aber funktionierende Firmware entschieden und den Rest vom Wochenende das gute Wetter genossen. BitSwitcher probiere ich dann irgendwann noch mal, wenn es schlechtes Wetter gibt und ich Zeit habe.

Dropbox – Festplatte im Netz

Posted by – 15. Juli 2009

Heute habe ich mir ein Konto bei Dropbox zugelegt. Dropbox ist ein kommerzieller Anbieter, der Speicher im Internet anbietet. Zugreifen kann man über die Webseite oder über einen Client, der den Speicher ins Dateisystem des Computers einbindet. Das Basisangebot mit 2GB Speicher ist dabei kostenlos.

Diesen Client gibt es für Windows, Mac-OS und Linux. Letzteres macht den Dienst für mich besonders interessant. Dropbox bietet den Linux-Client als Closed Source für 32- und 64bit Intel-Systeme an und rpm und deb Pakete. Für Ubuntu war die Installation mit diesem Howto kinderleicht.

Wofür kann man das jetzt brauchen? Man kann z.B. Dateien öffentlich freigeben, damit andere darauf zugreifen können. Diese Zugriffsrechte kann man auch nur für eine Gruppe von Dropbox-Nutzern freigeben. Dies ist z.B. für Arbeitsgruppen nutzen, die gemeinsam Dateien bearbeiten. Man kann damit Dateien synchronisieren, wenn man an mehr als einem Computer arbeitet. Ein weiteres Beispiel ist die berühmte ‚große Datei‘ die man bei einem Bekannten sieht, und man gerade keinen USB-Stick dabei hat. Diese kann man über die Webseite in seiner Dropbox speichern und später am eigenen Computer über das Dateisystem darauf zugreifen.

Natürlich stellt sich die Frage, welche Daten man bei einer Firma auf die Festplatte legt. Die Firma muss Geld verdienen und unterliegt den Gesetzen der Länder in denen sie sitzt und ihre Dienste anbietet. D.h. man kann nicht sicher sagen wer alles evtl auf die Daten zugreifen kann. Das spricht natürlich nicht gegen Dropbox, man muss bei der Benutzung nur darüber Nachdenken, was man tut bzw dort speichert.  Nachdenken was man tut muss man aber immer, insbesondere wenn man mit Daten umgeht.

Man kann die abgelegten Dateien natürlich verschlüsseln, oder gleich ein verschlüsseltes Dateisystem in einer Datei in der Dropbox ablegen. Ich habe mir für die nächste Zeit als Projekt vorgenommen verschiedene Lösungen mit Dropbox auszuprobieren.

Last but not least – Dropbox bietet ein Referal-Programm an. Wer sich über diesen Link bei Dropbox anmeldet bekommt zu seinen 2GB Speicher noch 256MB hinzu, und für jeden der dies tut bekomme ich auch 256MB Speicher mehr. 😉