Category: Studium

Besuch im SHC

Posted by – 13. Juli 2010

Anfang Juli war das gemeinsame Sommerfest der Fachschaften Mathematik und Informatik. Im Rahmen dieses Sommerfests hat die gemeinsame Bibliothek des Fachbereichs einen Tag der Offenen Tür veranstaltet. Die ersten Teile des Angebots im Rahmen dieser Veranstaltung habe ich links liegen gelassen und bin lieber auf das Fest feiern gegangen. Da ich die letzten Monate fast jeden Tag in der Bibliothek gesessen habe, um meine Arbeit zu schreiben, war eine Führung durch den öffentlichen Bereich und die Vorstellung des Angebots an ebooks recht uninteressant für mich. Wirklich interessant war, nicht nur für mich, die Führung durch den nicht öffentlichen Teil der Bibliothek.

Die Betonröhre 2Eine der Besonderheiten der Bibliothek ist die Klima-Steuerung. Das Gebäude hat keine Klimaanlage im klassischen Sinn. Rund um das Gebäude ist eine Röhre aus Beton im Boden vergraben. In diese Röhre, mit 2m Durchmesser, wird frische Luft von außen angesaugt. Ein paar Meter unter der Oberfläche ist das Erdreich konstant kühler als an der Oberfläche, wo z.B. die Sonne den Boden aufheizt. Wenn ich mich richtig erinnere, so um die 18 Grad Celsius. Innerhalb der Röhre kühlt die Luft ab. Das Kondenswasser wird dabei durch ein leichtes Gefälle der Röhre gesammelt und abgeleitet. Die gekühlte Luft wird dann noch gefiltert und ein Teil als Frischluft ins Gebäude geleitet. Mit dem anderen Teil wird eine Kühlflüssigkeit, laut Führung im wesentlichen Wasser, gekühlt. Diese Flüssigkeit zirkuliert in einen Schlauchsystem in den Betondecken des Gebäudes. Dort entzieht sie der Betondecke die Wärme. Die Warme Luft im Gebäude steigt nach oben und wärmt die Betondecke auf. Man kann sich das Funktionsprinzip auch wie einen großen Kühlschrank vorstellen. Nur mit dem Unterschied das man eine Raumtemperatur von ungefähr 22 Grad Celsius erreichen möchte.

Die Leistungsfähigkeit dieses Betonringes hat mich besonders überrascht. Die Hauptaufgabe ist die Versorgung mit kühler Frischluft für das neue Hörsaalgebäude. Die oben beschriebene Kühlung und Luftversorgung für die Bibliothek ist eine Aufgabe mit niedrigerer Priorität. Es gibt eine kleinere Röhre, die nicht verschließbar und damit abschaltbar ist, welche den Hörsaal versorgt. Die Abzweigung für die Bibliothek ist eine verschließbare Klappe. An dem Tag der Führung war es 30 Grad heiß. In der Betonröhre waren es angenehme 18 Grad. Der Energieverbrauch der Anlage beschränkt sich im wesentlichen auf die Pumpen. Die Mehrkosten für die Anlage, insbesondere den Betonring, wird man voraussichtlich in den nächsten paar Jahren bereits wieder eingespart haben.

Es wird aber trotzdem bei den Gerüchten bleiben, die bereits in der Bauzeit entstanden sind. Mein persönlicher Favorit ist dabei die Bezeichnung Saarland Hadron Collider SHC. Leider habe ich keine Bilder in der Bauphase gemacht. Im Album finden sich noch ein paar verwackelte Bilder meiner Handykamera. Kai hat die Bauphase in seinem Blog dokumentiert, leider ohne ein Bild der Röhre.

Master Thesis

Posted by – 10. Juni 2010

Ich habe heute meine Master Arbeit abgegeben:

Combined Link Adaptation and Admission Control for More Reliable Groupcast according to 802.11aa

Master Thesis

Ich muss die Arbeit noch in einem Kolloquium vorstellen. Vermutlich in ein paar Wochen.

Der Campus in Bildern

Posted by – 11. Oktober 2009

Daily Arvel Kai hat in seinem Blog wieder eine schöne Serie von Bildern vom Campus der Universität des Saarlandes geposted. Zum Teil sind sie schon älter, sie zeigen aber schön den Fortschritt auf dem Campus.

Webchat mit LaTeX Unterstützung

Posted by – 5. Oktober 2009

Wer kennt es nicht, da will man sich mit einem Kollegen über die Aufgaben zur Vorlesung unterhalten, und alles was man hat ist ein Chat oder Instant Messenger. Wie bei jeder guten Vorlesung, muss man sich natürlich irgendwann über Mathe unterhalten. Man kommt also an einen Punkt an dem man eine Gleichung hinschreiben möchte, und es nicht kann. Genauer: man kann schon, aber der Mensch gegenüber kann kein, oder wenig LaTeX und kommt mit der Textdarstellung nicht klar.

MathIM setzt genau da an. Es ist ein Webchat mit LaTeX Unterstützung. Man kann ohne Anmeldung einen Chatraum eröffnen. Andere Leute lädt man durch das versenden der URL ein, dazu sind herkömmliche Chats gut genug.

Eine Formel kann man jetzt ganz einfach setzen, indem man zwischen zwei $ die normal LaTeX Syntax benutzt. Also genauso wie man es auch in einem Dokument tun würde. Wenn man keine $ eingibt, wird die LaTeX Syntax angezeigt. Damit kann man den Chat auch zur Diskussion über LaTeX Syntax benutzen, z.B. wenn man einen LaTeX Kurs nacharbeiten möchte.

Wenn man nicht weiß wie die Syntax für ein bestimmtes Symbol lautet, kann man ja die Zeichenerkennung benutzen.

Sommerloch

Posted by – 6. August 2009

Sommerloch mit BMWBei diesem Wetter ist nichts los. Auch an der Universität des Saarlandes ist, bei diesem Wetter, nichts los.

Allgemein spricht man vom Sommerloch. In eben dieses Sommerloch ist der Fahrer dieses BWM gefahren, als er die Treppe übersehen hat.

Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber dies soll Auto Nummer drei oder fünf sein, auf dieser Treppe.

Zeichenerkennung für LaTeX

Posted by – 5. August 2009

Ich bin vor ein paar Tagen über ein wirklich nützliches Tool bzw eine Webseite gestolpert. Jeder Nutzer von LaTeX kennt das Problem: Man braucht ein Symbol oder Sonderzeichen und findet den entsprechenden LaTeX Befehl dafür nicht.

Genau hier setzt Detexify an. Man zeichnet einfach mit der Maus das gesuchte Symbol in das Eingabefeld. Sekunden später bekommt man Symbole vorgeschlagen, zusammen mit den entsprechenden LaTeX Befehlen um sie zu setzen. Bei meinen Versuchen, war fast immer der erste Vorschlag korrekt. Mit dem Pen meines Tablett-PCs macht das auch noch richtig Spaß.

Der Autor Daniel Kirsch beschreibt im begleitenden Blog die Entwicklung und Funktionsweise von Detexify.

Starke Familie – Wohnen für Hilfe

Posted by – 12. Juli 2009

Isotopp schreibt über unsere Familienministerin, die sich gerade von einer Studie der Robert-Bosch Stiftung distanziert.

Laut Spiegel Online gehen der Ministerin die Vorschläge wohl zu weit.

Die Experten empfehlen die umfassenden staatlichen Sicherungssysteme teilweise durch mehr bürgerschaftliches und privates Engagement zu entlasten. Weiter plädieren die Gutachter für mehr Rechte alternativer Lebensformen. Die Kommission schlägt etwa vor, die sogenannte Schwulenehe auch auf andere Partnerschaftsmodelle auszudehnen. Dieser Rechtsrahmen könne beispielsweise für „zusammenlebende Alte sinnvoll sein, die bereit sind, einander zu pflegen“, heißt es in der Studie.

Hier bei uns im Saarland ist die CDU wohl pragmatischer. Hier gibt es ein Projekt Studierenden eine günstige Möglichkeit zum Wohnen zu verschaffen. Die Studierenden sollen für eine unentgeltliche Unterbringung im Haushalt helfen:

Die Idee des Projekts ist simpel: Ein Student wohnt mietfrei im Haus eines Seniors. Ist zum Beispiel das Zimmer 15 Quadratmeter groß, so muss er pro Monat 15 Hilfsstunden für den älteren Vermieter ableisten. Das generationenverbindende Projekt „Wohnen für Hilfe“ wurde jetzt gestartet und richtet sich an Studenten der Uniklinik in Homburg und der Uni in Saarbrücken. Vorgestellt hat das Wohnprojekt der saarländische Gesundheitsminister Gerhard Vigener gestern an der Uni in Saarbrücken zusammen mit den Partnern Studentenwerk im Saarland und dem Landesseniorenbeirat des Saarlandes.

Wenn Prüfungen anstehen, können die zu leistenden Stunden wohl aufgehoben oder aufgeschoben werden. Anmelden kann man sich auf der Homepage des Projekts www.wohnen-hilfe.de oder unter der Rufnummer (0681)3 02 31 32.

Bücher gegen Werbung

Posted by – 9. Juli 2009

Bei BookBoon gibt es ebooks zum Download. Finanziert werden die ebooks durch Werbung, d.h. alle paar Seiten ist eine Anzeige im ebook. An Daten wird beim Download nach Universitätsort und Studienfach gefragt, optional kann man auch noch seine E-Mail angeben.

Thematisch werden Naturwissenschaften, Betriebswirtschaft, Mathematik und eine wenig Informatik abgedeckt. Was die Qualität der Bücher betrifft, scheinen sie mehr an der Oberfläche zu kratzen  als weitergehende Informationen zu liefern. Um sich in ein Gebiet, welches einen interessiert, mal ein wenig einzulesen, sollten die Bücher aber ausreichend sein.

(Gefunden bei Liliana)

Neue Bibliothek für Informatik und Angew. Mathematik

Posted by – 3. Juni 2009

Nach langer Bauzeit, konnte ich heute einen ersten Blick in die neue Campusbibliothek für Informatik und Angew. Mathematik (CIAM) werfen.

Sie erstreckt sich über 3 Stockwerke. Das obere Stockwerk enthält Lese- und Arbeitsplätze. Im Mittleren werden im Moment noch Bücher ausgepackt und in die Regale geräumt. Für das im Moment noch leere Untergeschoss, haben wir direkt den Wunsch nach einem Fußballplatz geäußert. Dort werden aber auch noch Regale aufgestellt. Bislang ist augenscheinlich nur ein Teil des Bestands umgezogen. Auch habe ich gehört, die Bibliothek der Mathematik würde dort mit einziehen.

In der Galerie habe ich noch ein paar Bilder  (leider ein wenig zu Dunkel geraten)

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L‘ Uni C’est Moi!

Posted by – 11. Februar 2009

Nach den der Diskussionsrunde am Montag geht der studentische Protest jetzt weiter. Das Bündnis gegen Studiengebühren hat am Hauptor der Universität des Saarlandes ein großes Banner angebracht. L’Uni C‘ est Moi! spielt dabei auf den Sonnenkönig Louis XIV an.

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