Category: Kurioses

Ehrlicher Link-Spam

Posted by – 6. Juli 2012

Neulich im Papierkorb:

Wie in vielen aneredn Bereichen auch zahlen sich beim Linkaufbau Ehrlichkeit, Qualite4t, harte Arbeit und Konstanz aus. Auch wenn man ungeduldig ist und sofort Ergebnisse sehen mf6chte, ist es besser, wenn man feststellen kann, dass der Erfolg von Dauer ist und man icht nur ein paar Wochen auf Platz 1 zu findne ist und dann aus dem Index verbannt wird, weil man sich nicht an die Regeln gehalten hat.

Ist doch mal ein erfrischend ehrlicher Textschnippsel für einen Spam Kommentar.

Wushu Maki

Posted by – 1. April 2012

‘Wollt ihr schon immer mal wissen, wie es ist ein Action Darsteller zu sein?’

Ein Mix aus Martial-Arts-Film und Ego-Shooter – Super!

gefunden bei wirres.

Warum Hamburger (nicht) verroten

Posted by – 13. November 2010

Vor ein paar Wochen machte ein Video die Runde. Ich habe es auch auf Facebook weitergeleitet. Zu sehen ist ein Hamburger und eine Portion Pommes frites auf einem Teller.  Dann wird in einer Zeitrafferaufnahme gezeigt wie die Lebensmittel über 6 Monate nicht verrotten. Weil man das Verrotten aber erwarten würde, müssen folglich die Hamburger und Pommes irgendwie chemisch behandelt seien.

httpv://www.youtube.com/watch?v=FoFpsUvaJlE

Bei Freakonomics bin ich auf einen Artikel von  J. Kenji Lopez-Alt gestoßen. Lopez-Alt hat untersucht ob das nicht verrotten eine Besonderheit von Hamburgern der Fast-Food-Kette ist oder ob ein selbst gemachter Hamburger gleicher Größe auch nicht verrottet. Dafür wurden gekaufte und selbst gemachte Hamburger nebeneinander gelegt und gewartet.

Lopez-Alt kommt zu dem Ergebnis das die Hamburger allgemein nicht verrotten. Die Erklärung ist aber wohl nicht eine chemische Behandlung der Lebensmittel sondern die hohe Verdunstung. Weil die Frikadelle im Verhältnis zu ihrer Oberfläche klein ist, trocknet sie sehr schnell aus. “[T]he burger doesn’t rot because it’s small size and relatively large surface area help it to lose moisture very fast. Without moisture, there’s no mold or bacterial growth. Of course, that the meat is pretty much sterile to begin with due to the high cooking temperature helps things along as well.”

Natürlich wird damit Fast-Food nicht gesünder oder schmeckt besser. Angeblich soll Obst gut schmecken.

Die Simpsons

Posted by – 15. Oktober 2010

Ich brauche nicht lange erklären was die Simpsons sind. Diese Fernsehserie dürfte fast jedem Menschen bekannt sein. In der Serie werden regelmäßig gesellschaftliche und philosophische Fragen thematisiert. Auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für meinen Bruder (letztes Jahr natürlich), bin ich auf Die Simpsons und die Philosophie gestoßen.

In dem Buch betrachten rund ein Dutzend (Assistenz-) Professoren die Simpsons aus philosophischer Sicht. Beim Querlesen in der Buchhandlung war es auf jeden Fall eine leichtere Lektüre als Nietzsche oder Kant im Original aber auch kein Ersatz. Da mein Bruder es zwischenzeitlich gelesen hat, werde ich die Tage mit dem Buch beginnen. Vielleicht findet sich zu der persönlichen Zweitverwendung von Weihnachtsgeschenken auch etwas in dem Buch.

Anlässlich des 20jähirgen Jubiläums gab es vor kurzem einen kleinen Persönlichkeitstest bei moviepilot:

Welche Figur bist du aus Springfield? Mach den Die SIMPSONS-Test bei der Film-Community moviepilot

Natürlich ähnele ich (Zweitleser meiner Weihnachtsgeschenke …) Mr Burns. Entdeckt habe ich den Test übrigens bei Chief Wiggum aka HappyBuddah

Grober Yrrsinn, #3

Posted by – 9. August 2010

Aufzüge gehören zu unserem Alltag. Das hört sich banal an und ist es auch. Wir gehen davon aus, dass wenn wir einen Knopf drücken, kommt die Kabine und fährt uns in ein anderes Stockwerk. Dahinter steckt natürlich Technik über die wir im Alltag nie nachdenken. So soll der Aufzug sanft anfahren und abbremsen. Halten soll die Kabine dann ebenerdig mit dem Fußboden im Stockwerk, sodass man ohne Stufe aus dem Aufzug treten kann oder z.B. einen Bürowagen mit Akten hineinschieben kann. Aufzüge sind also ausgereift und man vermutet keine neuen und spannenden Entwicklungen in diesem Bereich. Ich hätte zwar gerne die Möglichkeit im Aufzug ein Fahrtziel wieder abzuwählen, z. B. durch nochmaliges betätigen der entsprechenden Taste, um eine Fehleingabe zu korrigieren. Wird es aber vermutlich nie geben. (Die Idee muss doch schon vor mit jemand gehabt haben?!)

Vor einigen Jahren musste ich auf Krücken für eine Untersuchung zu einem anderen Arzt, da mein Hausarzt im Urlaub war. Die Praxis des Arztes war im 1. oder 2. Stock. Normalerweise würde ich in einem solchen Fall die Treppe nehmen, aber ich hatte ein gebrochenes Bein und ging an Krücken. Ich habe also den Aufzug genommen. Ich hatte mich aber nach dem Einsteigen in die Kabine und drücken des Knopfes nicht sofort umgedreht. Weil ich das Gleichgewicht nicht verlieren wollte, habe ich das erst gemacht als der Aufzug gehalten hat. Jetzt war ich aber nicht schnell genug aus dem Aufzug heraus. Die Tür begann sich zu schließen und fing meine Krücke ein, als ich durch sie ging. Ich stand also vor dem Aufzug und eine meiner Krücken war in der Tür eingeklemmt. Erst nach mehrmaligen Betätigen öffnete der Fahrstuhl die Tür und gab meine Krücke frei. Im Wartezimmer hatte ich dann Gelegenheit länger über die Geschichte nachzudenken. Nicht nur hatte die Lichtschranke mich nicht bemerkt, auch die Tür hatte nicht richtig schließen können und sich trotzdem nicht sofort wieder geöffnet. Ich habe mich damals gefragt wie oft es mit dem Aufzug, den vornehmlich ältere und gebrechliche Patienten benutzen, Probleme gibt. Diese Anekdote ist mir wieder eingefallen, als ich den Artikel Automatische Drängelfunktion in Jules Blog gelesen habe.

Die Frage was es denn so an Innovationen im Bereich des Aufzug-Baus gibt dürfte damit beantwortet sein. Der Durchsatz an Personen wird erhöht, wenn man bei unterbrochener Lichtschranke die Tür langsam schließt. Sollte dies nicht klappen, öffnet man die Türen und schaltet den Aufzug ab. Warum ein Aufzug der die Sicherheitseinrichtung Lichtschranke abschaltet bzw ignoriert eine Betriebserlaubnis hat ist mir hier aber eigentlich egal. Ich möchte ein anderes meiner Meinung nach grundlegenderes Problem aufzeigen.

Die Drängelfunktion ist eine Heuristik. Wenn ich die Tür nicht schließen kann, ist der Aufzug überfüllt. Dann schiebe ich die Tür langsam zu. Der Mensch in der Tür ist dann entweder draußen oder drinnen. Reisende am Bahnhof die mehrere Gepäckstücke aus dem Aufzug räumen wollen eine andere Heuristik. Diese Menschen blockieren meist die Lichtschranke mit einer Tasche, damit ihnen der Aufzug nicht mit einem Teil des Gepäcks wegfährt.

Der eigentliche Fehler liegt darin, dass man mit einer solchen Funktion dem Menschen vorschreibt wie er ein Hilfsmittel zu benutzen hat. Der Aufzug ist eine Maschine die den Menschen unterstützen soll. Wenn man der Maschine jetzt eingibt den Menschen zu drängeln, geht dies schief sobald der Mensch die Maschine etwas anders benutzen möchte als sich der Hersteller das überlegt hat. In der Praxis kann dann auch mal eine Krücke oder ein Rollstuhl in der Tür eingeklemmt sein. Ein solcher Aufzug ist aber kein Hilfsmittel mehr.

Innovationszyklen bei DHL

Posted by – 28. August 2009

Ich habe in der letzten Woche mehrere Artikel bei eBay verkauft. Damit ist fast immer auch der Versand an die Käufer verbunden. Ich hatte mich für DHL Päckchen, als Versandform, entschieden. Das ist günstig und wir haben eine Annahmestelle in der Straße, d.h. ich muss nicht weit laufen oder fahren. Soweit so gut.

Heute wurde die Überweisung gutgeschrieben, und ich habe in eBay die Möglichkeit genutzt Versandaufkleber zu drucken. Zwischen eBay und Paketdiensten wie DHL oder z.B Hermes gibt es Kooperationen. D.h. innerhalb von eBay kann man den Ausdruck eines passenden Aufklebers anstoßen. Man wird dann, z.B. auf die Seite von DHL, weitergeleitet und sowohl die eigene, als auch die Empfängeradresse, übertragen. Dort kann man dann eine Datei mit dem Versandaufkleber herunterladen und ausdrucken. Den schneidet man noch aus und klebt ihn auf das Päckchen. Fertig.

Bis jetzt nichts Besonderes. Ich hab also die Päckchen beklebt und bin zur Annahmestelle gegangen. Dafür habe ich etwa 10 Minuten gebraucht. Die Annahmestelle ist ein Schreibwarengeschäft, dass als Zusatzgeschäft einen Schalter der Deutschen Post betreibt. Als ich die Päckchen auf den Tresen lege, atmet die Verkäuferin tief durch und eröffnet mir sie so nicht annehmen zu können. Die Aufkleber auf den Päckchen seien alt, es gäbe seit ein paar  Wochen neue Aufkleber und sie sollten keine Sendungen mit den alten Aufklebern mehr annehmen. Jetzt atmete ich erst einmal tief durch. Dach erklärte ich ihr wie und wann ich diese Aufkleber produziert hatte. Sie zeigte mir die neuen Aufkleber. Ich erklärte ihr die vor 10 Minuten ausgedruckten Aufkleber zu verwenden. Sie hat die Sendung dann doch noch angenommen, aber mit dem Kommentar “Es ist aber ihr Risiko, wenn die Sendung nicht ankommt.”

Ich finde es schon erstaunlich. Als ich klein war, hat es gereicht zwei Adressen auf ein Paket zu schreiben. Den Empfänger und den Absender. Dann wurde die Post privatisiert. Alle Lieferungen sollten schneller, preiswerter, einfacher, usw werden. Also kundenfreundlicher, als bei der alten Post. Heute wird das Paket nicht angenommen, wenn man nicht den richtigen Aufkleber benutzt. Was ist daran bitte die Verbesserung für den Kunden? Zugegeben, die neue Post ist innovativer. Aber brauchen wir wirklich so kurze Innovationszyklen? Kaum hat man die Versandaufkleber ausgedruckt, da sind sie auch schon veraltet.

Die Zusammenarbeit zwischen DHL und Partnern wie eBay scheint auch nicht so gut zu funktionieren. Ich bin ja bestimmt nicht der einzige Kunde von eBay der seinen Versand auf diese Art und Weise abwickelt. Die stehen dann alle in der Annahmestelle und füllen neue Aufkleber aus? Diese neuen Aufkleber soll es seit einigen Wochen geben. Warum gibt es sie nicht bei einem Großkunden? Es gibt übrigens auch die Möglichkeit das Porto gleich im Internet zu bezahlen, dass probiere ich dann beim nächsten Päckchen aus.

Horns up to the Kid?!

Posted by – 11. August 2009

Einfach mal dieses Video ansehen. Da löst ein Junge 2  Rubik Würfel und spielt dabei wie ein junger Gott Guitar Hero:

httpv://www.youtube.com/watch?v=pUdXhhDDnaY

Es könnte natürlich ein Fake sein. Ich halte es aber für echt. Im Grunde ist es aber auch egal, weil es so oder so ein genial (gemachtes) Video ist. Via Geek am I

Sommerloch

Posted by – 6. August 2009

Sommerloch mit BMWBei diesem Wetter ist nichts los. Auch an der Universität des Saarlandes ist, bei diesem Wetter, nichts los.

Allgemein spricht man vom Sommerloch. In eben dieses Sommerloch ist der Fahrer dieses BWM gefahren, als er die Treppe übersehen hat.

Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber dies soll Auto Nummer drei oder fünf sein, auf dieser Treppe.

Grober Yrrsinn, #1

Posted by – 24. Juni 2009

Ich habe mir jetzt mal vorgenommen eine kleine Serie zu starten. Inhalt sind Nachrichten die ich im Internet aufgeschnappt habe. Das ganze hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Tiefgang. Es sind nur Geschichten, bei denen ich lachen, weinen oder mich wundern musste.

Den Anfang macht die Geschichte von zwei Kindern die Atomkraftwerk gespielt haben. In Oelde haben zwei Kinder auf dem Gehweg mit alten Gehäuseteilen von einem Computer gespielt. Genauer war das Gehäuse oder die Teile eines Gehäuses, in der Phantasie der Kinder, wohl ein Atomkraftwerk, und um es realistischer aussehen zu lassen haben die Beiden ein Warnschild für Radioaktivität aus dem Internet ausgedruckt und auf das Gehäuse geklebt.

Die Beiden haben ihr Werk wohl einige Zeit alleine gelassen, um nach hause zu gehen. Als sie später zurückkehren wollten, sind sie nur bis zu einer Absperrung der Polizei gekommen und wurden weggeschickt. Zwischenzeitlich hatte ein Passant das ‘Atomkraftwerk’ entdeckt und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Diese riegelte die vermeintliche radioaktive Bedrohung weiträumig ab. Es wurde auch eine Warnung über das Radio verbreitet.

Mich fasziniert vor allem die Eigendynamik dieser Geschichte. Diese Kinder haben da vermutlich eine Grafik mit einem Tintenstrahldrucker auf Papier ausgedruckt, ausgeschnitten und an ein altes Computergehäuse geklebt. Ich bezweifle, dass die Kinder da mehr Aufwand betrieben haben. Dieser Passant und die Polizisten und Feuerwehrleute haben alle zwar dieses Symbol für Radioaktivität erkannt, nicht aber realisiert das ein altes Computergehäuse vor ihnen steht.

Wir wissen natürlich nicht was für ein altes Computergehäuse es nun genau war. Ich wage aber zu behaupten: Computer sind in unserer Gesellschaft so alltäglich geworden, man erkennt einen Computer als solchen, wenn man ihn sieht. Warum konnte dieser Einsatz so aus dem Ruder laufen? Es muss dort doch jemanden gegeben haben der das Gerät als alten Computer erkannt und Zweifel an dem aufgeklebten Papierschild geäußert hat.

Gefunden: Spiegel Online

Mein Fahrrad hat jetzt eine Feinstaubplakette

Posted by – 12. Juni 2009

Seit Anfang 2008 haben wir in Deutschland die sogenannte Feinstaubplakette. Dabei werden die Kraftfahrzeuge in Klassen eingeteilt, je nach ihrer Feinstaub-Emission. image_055

Städte und Gemeinden können Umweltzonen definieren in denen man nur mit einer entsprechenden ‘sauberen’ Klasse fahren darf. Natürlich gab es Proteste gegen diese Regelung. Sie wurde dann aufgeweicht nachgebessert und nun kann jeder Benziner mit geregeltem Katalysator, auch solche die noch vor der Abgasnorm Euro 1 zugelassen wurden, eine grüne Plakette erhalten und damit in der Umweltzone fahren. Für Diesel-PKW und LKW mit Rußpartikelfilter gilt ähnliches, wobei es durchaus auch Zweifel an deren Filtern gab.

Natürlich wurde bei diesen Plaketten eine Klasse von Fahrzeugen vergessen. Dabei hätte man sie für Umweltzonen besonders kennzeichnen sollen, da sie gar keinen Feinstaub ausstoßen. Die Rede ist natürlich von Fahrrädern.

Mit dieser Plakette kann man sein Rad aber kostengünstig selber mit einer passenden Feinstaubplakette nachrüsten.

Mein Rad habe ich damit mal nachgerüstet, wie man auf dem Foto gut erkennen kann. Einfach Ausdrucken und mit Tesa-Film befestigen. Rauchen darf man auf dem Rad jetzt natürlich nicht mehr, sonst würde man ja Feinstaub ausstoßen. Aber wer will beim Radfahren schon rauchen?